Hund bekommt CBD Öl

Cannabidiol – große Wirkung ohne Rausch für Hunde & Co

Erst seit wenigen Jahrzehnten ist der isolierte Hanfwirkstoff CBD (Cannabidiol) bekannt. Im Gegensatz zum THC (Tetrahydrocannabinol) besitzt CBD keine psychoaktive Wirkung und versetzt den Konsumenten nicht in einen rauschartigen Zustand. Daher sind Produkte mit dem Wirkstoff Cannabidiol auch vollkommen legal und frei verkäuflich. Aufgrund der effektiven Wirkung greifen immer mehr Menschen zu CBD-haltigen Produkten, um beispielsweise Schmerzen oder Entzündungen zu lindern oder Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen entgegenzuwirken. Auch in der Behandlung von Hunden und anderen Haustieren werden CBD-Produkte immer häufiger eingesetzt. Schließlich sind sie gut verträglich und nahezu nebenwirkungsfrei.

Von Bianca Sommerfeld
am 26. August 2020
Thema: Tierhilfe

Hanf wird schon seit Jahrtausenden als Medizin genutzt - vermutlich auch beim Hund, der dem Menschen schon immer ein treuer Begleiter war und eine würdevolle Behandlung verdient. Der Wirkstoff CBD für Hunde und andere Tiere dient - ebenso wie beim Menschen - zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit.

CBD-Öl für Hunde und CBD-Hundekekse
CBD kann als Öl oder in Hundekeksen verabreicht werden (Adobe Stock)

In der Naturheilkunde, wird CBD in erster Linie als Öl genutzt. Das liegt daran, dass CBD fettlöslich ist und sich mit dem Trägeröl gut vom Körper aufnehmen lässt. Eine äußerliche Anwendung ist aber auch möglich. Ein Hund besitzt dieselben Rezeptoren wie der Mensch, die für eine Aufnahme des Wirkstoffes unerlässlich sind. CBD-Öle für Hunde werden immer besser erforscht. Studien widmen sich allen möglichen Aspekten, etwa bei welchen Krankheiten CBD-Öle helfen können. Auch wird der Frage nachgegangen, ob es zu Nebenwirkungen und einer Überdosierung kommen kann.

Die Forschung und Erfahrungen zeigen, dass CBD-Öle auf viele Arten wirken können, sowohl psychisch als auch körperlich. Bei Angst und vermehrtem Stress wirkt sich CBD beruhigend auf Hunde aus. Die Heilung von Krankheiten lässt sich oft beschleunigen. Bei chronischen Krankheiten kann CBD-Öl Symptome lindern.

Empfohlen wird die Einnahme von CBD-Öl bei Folgenden Beschwerden:

  • chronische Schmerzen, vor allem bei Gelenkschmerzen
  • Ängste
  • Infektionen
  • Wunden
  • Epilepsie
  • Depressionen
  • Fell
  • Krebserkrankungen
  • Altersschwäche
  • Verdauungsschwierigkeiten

Als Nahrungsergänzung lässt sich CBD-Öl ebenfalls gewinnbringend anwenden. Denn der Wirkstoff kann bei den Tieren die Vitalität fördern, ängstliche Tiere in ihrem Sozialverhalten bestärken oder den Hund besser vor Krankheiten schützen.

So wirkt CBD beim Hund:

  • entkrampft, entspannt und beruhigt
  • lindert Schmerzen, etwa bei Arthrose
  • stärkt das Immunsystem
  • unterstützt Heilprozesse, vor allem bei Entzündungen

Bei der Anwendung der CBD-Öle ist auf ein gutes Produkt und die passende Dosierung zu achten. Jeder Hundekörper reagiert anders. Bei der Dosierung sollte insbesondere das Gewicht des Hundes beachtet werden. Oft ist die Wirkzeit der CBD-Öle von Hund zu Hund unterschiedlich. In der Regel vergehen ein bis zwei Stunden, bis die Wirkung eintritt. Das ist auch abhängig von der jeweiligen Dosierung des Produktes.

Die schnellste Wirkung erzielt man, wenn man dem Hund das CBD-Öl auf die Lefze träufelt. Dort wird es gut von den Schleimhäuten aufgenommen und weitergeleitet. Sollte dies nicht möglich sein, kann man das CBD-Öl auch ins Futter oder auf die Pfote träufeln, da es sich der Hund dort meistens selbst ableckt. Manchen Hund schreckt aber der intensive Eigengeschmack des Öles ab. Doch mittlerweile gibt es auch schon CBD-Cookies auf dem Markt, die dieselbe Wirkung haben, sich aber einfacher verfüttern lassen.

Lassen Sie sich vorab von Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker beraten. Gemeinsam werden Sie den Nutzen und die richtige Dosierung für Ihr Haustier ermitteln. Zum Wohle Ihres treuen Begleiters.

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